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 Ted Remus Lupin

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BeitragThema: Ted Remus Lupin   Sa Jul 09, 2011 12:13 am

Steckbrief - Schüler



Daten

Vorname:
» Theodore

Auch wenn mich wirklich niemand so nennt, mein voller Name ist Theodore. Ziemlich altmodisch, was? Meine Eltern haben mich nach meinem Großvater Theodore „Ted“ Tonks benannt, der kurz vor meiner Geburt von Todessern ermordet wurde. Ich halte das eigentlich für eine sehr schöne Geste und bin stolz seinen Namen zu tragen, immerhin scheint er ein sehr mutiger Mann gewesen zu sein. Genau wie er werde ich aber eigentlich nur bei meinem Rufnamen Ted genannt, was mir ehrlich gesagt auch viel lieber ist.


» Remus

Meinen zweiten Namen habe ich von meinem Vater übernommen, der mit Vornamen Remus hieß. Der Name geht zurück auf die römische Mythologie, nach der die Zwillingsbrüder Romulus und Remus als Babys ausgesetzt und daraufhin von einer Wölfin gesäugt wurden. Später sollen sie der Sage nach die Stadt Rom gegründet haben. Fällt euch auf, wie prophetisch das eigentlich ist? Immerhin wurde mein Dad als kleiner Junge von einem Werwolf gebissen und dadurch selbst zu einem dieser Wesen… Im Alltag hat mein Zweitname relativ wenig Bedeutung, aber im Gedenken an meinen Vater unterschreibe ich zumindest immer mit meinem vollen Namen.

Nachname:
» Lupin

Mein Nachname Lupin leitet sich ab vom lateinischen lupus (= Wolf) bzw. lupin (= wolfsähnlich). Wahnsinn, wie das schon wieder auf meinen Vater passt, oder? Viele glauben ja, dass ein Name seinem Träger ein gewisses Schicksal auferlegt und bei Dad habe ich wirklich das Gefühl, dass es so war. Ich meine, das kann doch kein Zufall sein… Ich mag meinen Nachnamen, weil er ungewöhnlich ist und in Großbritannien nicht so häufig vorkommt.

Spitzname:
» Ted

Ted ist die recht gebräuchliche Kurzform von Theodore und so werde ich auch von allen gerufen. Ich glaube, die meisten meiner Freunde und Mitschüler wissen nicht einmal, dass in meiner Geburtsurkunde eigentlich etwas anderes steht. Das stört mich aber nicht, ich bin eigentlich ganz froh darüber. Theodore ist ja nun wirklich ein bisschen aus der Mode gekommen… Außerdem wurde auch mein Großvater, von dem ich den Namen geerbt habe, immer so genannt. Ich fühle mich auch selbst wohler als „Ted“, das ist kurz, einprägsam und unkompliziert und passt damit einfach viel besser zu mir.


» Teddy

Tja, darum komm ich wohl nicht herum. Diesen Spitznamen habe ich mir schon als Baby eingefangen und irgendwie, fragt mich nicht warum, hat er sich bis heute gehalten. Noch bevor ich nach Hogwarts kam, habe ich versucht Grandma davon abzubringen mich so zu nennen, aber vergeblich. Für sie werde ich wohl immer „der kleine Fratz“ bleiben, der an ihrem Rockzipfel seine ersten Gehversuche gewagt hat… Naja, ich denke, da sind Großmütter wohl alle gleich, deshalb hab ich den Widerstand irgendwann aufgegeben. Dass sich diese Verniedlichung aber sogar in Hogwarts relativ schnell breit gemacht hat, verstehe ich bis heute nicht. Ich hätte es gern verhindert und hab mich anfangs auch heftig gewehrt, aber genutzt hat es natürlich nichts. Inzwischen macht es mir nichts mehr aus so genannt zu werden, ich bin da wohl relativ schmerzfrei geworden.

Alter/Geburtsdatum/Sternzeichen:
» 18. April 2002 | 17 Jahre

Ich wurde am 18. April 2002 geboren, bin also ein echtes Frühlingskind. Anfangs stand meine Geburt nicht gerade unter einem guten Stern… Die Todesser waren zurück an der Macht und meine Eltern, die ja dem Orden des Phönix angehörten, mussten ständig auf der Hut sein. Außerdem hatte mein Vater anscheinend eine Heidenangst, dass er mir sein Werwolfsdasein vererben könnte – das ging sogar so weit, dass er Mum verlassen wollte! Glücklicherweise ist er wieder zur Vernunft gekommen und konnte meine Geburt miterleben. Und ein Werwolf bin ich dann ja zum Glück nicht geworden – sondern, was viel cooler ist, ein Metamorphmagus wie meine Mum.

Vom Sternzeichen her bin ich Widder und obwohl ich eigentlich nicht an Horoskope glaube, so passen die Beschreibungen doch überraschend gut auf mich (denke ich zumindest):
Der Widder besitzt viel Kraft und Energie und ist immer bereit, die Initiative zu ergreifen. Er ist instinktiv und dynamisch und handelt manchmal unüberlegt, was zu folgeschweren Fehlern führen kann. Als erstes Zeichen des Tierkreises, symbolisiert er den Frühling, und verkörpert somit Energie, Impulsivität, Unabhängigkeit und Mut. Der Widder wird oft der Egozentrik bezichtigt. Er kann aber auch sehr romantisch sein und sehnt sich nach Zuneigung und Bestätigung. Im Berufsleben, wie auch privat neigt er dazu, Führungspositionen einzunehmen. Der wahre Widder liebt das Abenteuer und die Schnelligkeit. Ordnung ist nicht seine Stärke, weder Zuhause noch in der Arbeit. Das Faszinierende an diesem Zeichen ist seine Unberechenbarkeit, die sich sowohl durch Aggressivität als auch durch rührende Schwäche äußern kann.

Inzwischen bin ich 17 Jahre alt und damit in der magischen Welt volljährig. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich darauf gefreut habe! Endlich darf ich zaubern wo und wann immer ich Lust dazu habe... Freiheit pur!

Geburtsort:
» Winterslow, Großbritannien

Wohnort:
» Winterslow, Großbritannien

Solange ich denken kann, habe ich im Haus meiner Großmutter in der Nähe von Winterslow gewohnt. Winterslow (okay, nur um euch vorzuwarnen, ich finde diesen Namen ziemlich witzig, weshalb ich ihn jetzt ständig erwähnen werde) ist ein verschlafenes Dörfchen mit etwa 2.000 Einwohnern und liegt ungefähr sechs Meilen nordöstlich von Salisbury (Wiltshire, Großbritannien). Ich muss gestehen, dass ich gar nicht so viel über die Ortschaft weiß, da wir ziemlich abgeschieden wohnen und mit den Winterslowern recht wenig zu tun haben. Grandma geht eigentlich nur zum Einkaufen dorthin – als Kind hat sie mich noch manchmal mitgenommen, was ich immer total aufregend fand, aber meistens war ihr selbst das zu gefährlich. Sie wollte die Leute nicht auf uns aufmerksam machen, und ein kleiner Junge, der mitunter seine Haarfarbe wechselt (damals war mir noch nicht so richtig klar, dass mich das in Schwierigkeiten bringen könnte), fällt ja doch ein bisschen auf… besonders in einem so kleinen Nest wie Winterslow. Naja, so richtig gestört hat mich das nie, auch wenn ich in der Gegend keine Freunde hatte. Grandma hat mich zu Hause unterrichtet, daher bin auch nie auf die Muggelschule dort gegangen, aber ich hab eine Menge Zeit bei meinem Patenonkel Harry und seiner Familie verbracht, also war das okay.

Nationalität:
» Engländer

Blutstatus:
» Halbblut

So ganz sicher bin ich mir da nicht. Meine Mum war ein halbblütiger Metamorphmagus, mein Dad vermutlich reinblütig, aber gleichzeitig ein Werwolf. Interessante Mischung, oder? Wenn ich rein nach dem Blutstatus meiner Vorfahren gehe, würde ich mich jedenfalls als halbblütig bezeichnen. Im Grunde ist es mir aber völlig egal, welches Blut in meinen Adern fließt, so lange es rot ist… Reinblütig, halbblütig, muggelstämmig, diese ganzen Bezeichnungen sind doch völliger Quatsch.


Familie

Vater:
» Vater: Remus John Lupin | Zauberer | Reinblut? | Werwolf | †



Da ich meinen Vater nie persönlich kennen lernte, kann ich nur das über ihn sagen, was andere mir über ihn erzählt haben. Grandma sagt, er wäre ein kluger und mutiger Mann gewesen und sie hätte sich keinen besseren Ehemann für ihre Tochter wünschen können (obwohl ich aus zuverlässiger Quelle weiß, dass sie anfangs gar nicht so begeistert von ihm war). Er hatte es wohl nicht gerade leicht in seinem Leben… Als Kind wurde er von dem für seine Grausamkeit bekannten Werwolf Fenrir Greyback gebissen und verwandelte sich von da an selbst in jeder Vollmondnacht unter Schmerzen in eines dieser gefürchteten Wesen. Aufgrund dieser Erkrankung hatte er schon als kleiner Junge Probleme in der magischen Welt Anschluss zu finden und wäre beinahe nicht einmal in Hogwarts aufgenommen worden. Er lernte also recht schnell, dass er sein Werwolfsdasein verheimlichen musste. Auf Hogwarts (er war übrigens wie ich in Gryffindor) wurde er dann einmal monatlich durch einen Geheimgang in die Heulende Hütte geschickt, wo er sich verwandeln konnte ohne dabei zur Gefahr für seine Mitschüler zu werden. Zum Glück hatte er Freunde, auf die er zählen konnte – er gehörte zu den so genannten „Rumtreibern“, zusammen mit James Potter (Harrys Dad), Sirius Black (Harrys Pate) und Peter Pettigrew. Ohne ihm etwas davon zu sagen, bildeten die drei sich selbst zu Animagi aus, um ihm die Vollmondnächte ein wenig angenehmer zu machen. Ich wünschte, ich hätte zumindest einen von ihnen kennengelernt, um mehr über ihre nächtlichen Abenteuer zu erfahren als die wenigen Details, die Harry mir erzählen konnte…
Nach der Schule schloss mein Dad sich (so wie auch seine engsten Freunde) dem Orden des Phönix an um Voldemorts finstere Absichten zu verhindern. Das muss eine ziemlich harte Zeit für ihn gewesen sein: James und Lily wurden bald darauf ermordet, Sirius landete in Askaban und Peter hielt er ebenfalls für tot (in Wahrheit war dieser zum Verräter geworden, doch das erfuhr er erst viel später). Auch viele andere befreundete Zauberer gerieten in die Fänge der Todesser, darunter die McKinnons und die Longbottoms.
Im Alter von 33 Jahren kehrte er schließlich noch einmal für ein Jahr nach Hogwarts zurück um dort Verteidigung gegen die dunklen Künste zu unterrichten. Harry behauptet heute noch, er wäre der beste Lehrer gewesen, den er je in diesem Fach gehabt hätte. Tja, das war kurz bevor Voldemort wieder „auferstand“... Mein Dad war dabei, als der Orden des Phönix zum zweiten Mal gegründet wurde und kämpfte zusammen mit den anderen Mitgliedern erneut gegen die Todesser. So lernte er auch meine Mum kennen – sie hatte gerade ihre Ausbildung zur Aurorin abgeschlossen und gehörte ebenfalls zum Orden.
Grandma findet, ich hätte zumindest teilweise die ruhige und überlegte Art von meinem Dad geerbt, obwohl ich viel lebhafter und spontaner sei als er.

Mutter:
» Mutter: Nymphadora Lupin, geb. Tonks | Hexe | Halbblut | Metamorphmagus | †



Nach allem, was man mir so über meine Mutter erzählt hat, scheint sie ein ziemlich verrücktes Huhn gewesen zu sein. Möglicherweise haben das Metamorphmagi aber auch einfach so an sich… Sie war um einiges jünger als mein Dad, aber das scheint sie nie gestört zu haben. Mum war die einzige Tochter von Grandma Andromeda und Grandpa Ted, den ich leider auch nie kennen lernen durfte. Von Geburt an hatte sie die Fähigkeit durch pure Willenskraft ihr Aussehen zu verändern, was sie auch nach Lust und Liebe getan hat. Wenn sie gute Laune hatte (was eigentlich meistens der Fall war) lief sie meistens mit bonbonrosa Haaren herum, so ist sie auch auf vielen Fotos zu sehen.
In Hogwarts wurde sie nach Hufflepuff gesteckt, wo sie sich laut Grandma auch recht wohl gefühlt hat, obwohl sie irgendwie immer ein bisschen als das schwarze Schaf des Hauses galt. Viele meinen, dass sie für einen „Dachs“ einfach zu übermütig, vorlaut, direkt und chaotisch gewesen wäre, ihre Treue und Hilfsbereitschaft jedoch all das wieder wettgemacht hätten. Tja, ich kann mir gut vorstellen, dass sie mit ihren knallbunten Frisuren in der Schule aufgefallen ist… Nach ihrem Abschluss hat sie sich im Ministerium zur Aurorin ausbilden lassen und über ihren Mentor Alastor Moody ist sie wohl irgendwie in den Orden des Phönix geraten. Dort hat sie Dad kennengelernt und sich auch ziemlich schnell in ihn verliebt. Es hat jedoch eine ganze Weile gedauert, bis sie ihn erobern konnte – er war der Meinung sowohl zu alt als auch zu gefährlich (Werwolf, das hatten wir ja schon) für sie zu sein. Vollkommener Blödsinn, wie ihm auch alle seine Freunde erklärt haben – also ganz ehrlich, ich glaube wirklich, dass mein Vater leichte Komplexe hatte und sich generell viel zu viele Sorgen gemacht hat. Aber letztendlich haben sie es ja doch geschafft und geheiratet, wenn auch im ganz kleinen Kreis… und kurz darauf war Mum schwanger mit mir.
Ob sie damals schon ahnte, dass ihr Familienglück nicht lange halten würde? Ich frage mich oft, was passiert wäre, wenn meine Eltern nicht beide gegangen wären, sondern zumindest einer von ihnen bei mir geblieben wäre anstatt mich meiner Großmutter anzuvertrauen… Ich will ihnen keinen Vorwurf machen, aber es beschäftigt mich doch. Nun ja… Genau wie Dad musste meine Mum ihr Leben in der großen Schlacht von Hogwarts lassen. Ihre eigene Tante, Bellatrix Black, hat sie ermordet (diese wurde wiederum kurz darauf von Grandma Weasley zur Strecke gebracht, ansonsten hätte ich wahrscheinlich keine ruhige Minute…).
Von meiner Mutter habe ich ziemlich eindeutig meine Tollpatschigkeit und meinen Hang zum Chaos geerbt, was Grandma zwar teilweise in den Wahnsinn treibt, sie aber wie ich glaube auch an ihre Tochter erinnert.

Geschwister:
//

Sonstige:
» Großvater: Ted Tonks | Zauberer | Muggelstämmig | †



Wie schon erwähnt, verdanke ich meinem Großvater mütterlicherseits meinen ersten Vornamen. Auch ihn habe ich nie kennen gelernt, da er kurz vor meiner Geburt gestorben ist. Genauer gesagt wurde er von Todessern ermordet… Als muggelstämmiger Zauberer wurde er vom Ministerium verfolgt und schließlich getötet. Ich glaube, dass Grandma ihn sehr vermisst, auch wenn sie versucht es sich nicht anmerken zu lassen. Wenn man die alten Fotos betrachtet, kann man nicht übersehen, dass sie sich wirklich sehr geliebt haben.



» Großmutter: Andromeda Tonks, geb. Black | Hexe | Reinblut | 66 Jahre



Grandma ist die Beste! Okay, sie ist vielleicht nicht ganz so nachsichtig, wie Großmütter es häufig sind, aber das liegt mit Sicherheit daran, dass sie für mich ja auch die Mutterfunktion übernehmen musste (eigentlich auch noch die meines Vaters, aber lassen wir das). Sie ist meine einzige noch lebende Blutsverwandte, wenn man mal von dem Haufen Reinblutfanatiker absieht, zu denen wir keinen Kontakt haben.
Sie wurde als zweite Tochter von Cygnus und Druella Black (geb. Rosier) geboren, die beide aus sehr alten, reinblütigen Zaubererfamilien stammten und auf ihre Herkunft sehr stolz waren. Andromeda, oder Dromeda, wie sie meist liebevoll genannt wurde, war schon immer der Wildfang der Familie und widersetzte sich gerne mal den Regeln des Hauses. Im Gegensatz zu ihren Schwestern konnte sie sich auch nie so richtig mit den konservativen Wertvorstellungen ihrer Familie anfreunden. Dies fiel nicht weiter auf, bis sie in Hogwarts eingeschult wurde – als erstes Mitglied der Black-Dynastie kam sie nämlich nicht nach Slytherin, sondern wurde nach Gryffindor eingeteilt. Ein Schock für ihre Eltern, die auch keinen Hehl daraus machten, dass ihnen dieser Fauxpas ihrer Tochter ein Dorn im Auge war. Von da an stand Andromeda unter großem Druck den Anforderungen ihrer Familie gerecht zu werden, was sie sich jedoch nicht lange gefallen ließ. Stattdessen entwickelte sie sich zu einer kleinen Rebellin, die schon aus Protest gegen die Konventionen der Blacks die Gesellschaft von halbblütigen und muggelstämmigen Mitschülern suchte. Auch nach ihrem Abschluss wollte sie sich nicht dem Willen ihrer Eltern fügen – während ihre Schwestern Bellatrix und Narcissa „standesgemäß“ reinblütige Zauberer heirateten, verweigerte Andromeda eine arrangierte Ehe und zog aus dem Anwesen der Blacks aus um auf eigenen Beinen zu stehen. Nur wenige Jahre später heiratete sie ihren ehemaligen Mitschüler Ted Tonks, was erneut einen Skandal verursachte. Da Ted aus einer Muggelfamilie stammte, galt er in den Augen der Blacks als „Schlammblut“, weshalb Andromedas Name aus dem Familienstammbaum gelöscht wurde. Der einzige Verwandte, mit dem sie stets den Kontakt hielt, war ihr jüngerer Cousin Sirius, der wie sie mit der Familie gebrochen hatte.
Ihre Ehe mit meinem Großvater war jedenfalls sehr glücklich und sie bekamen relativ früh eine Tochter, die sie auf den Namen Nymphadora tauften – meine Mum. Sie blieb ein Einzelkind, weil sie (wie Grandma behauptet) schon allein genug Aufmerksamkeit beansprucht hat.




Ersatzfamilie


» Pate: Harry James Potter | Zauberer | Halbblut | 39 Jahre | Leiter der Aurorenzentrale



Harry ist einfach nur cool. Meine Eltern haben ihn zu meinem Paten gemacht und er nimmt diese Aufgabe ziemlich ernst. Möglicherweise liegt es daran, dass er selbst als Waise aufgewachsen ist und eine ziemlich miese Kindheit hatte, die er mir ersparen wollte… Jedenfalls hat er sich nach dem Tod meiner Eltern um mich gekümmert und Grandma so gut es ging unterstützt. Inzwischen ist er selbst verheiratet und hat drei Kinder, die beinahe so etwas wie Geschwister für mich sind.
Harry ist ziemlich berühmt in der magischen Welt, aber die genaue Geschichte erspare ich euch jetzt, die kennt heute sowieso jeder (der “Junge, der lebte”, blablabla.) Nicht, dass ich seine Wichtigkeit für die Entwicklung der Zaubererwelt irgendwie herabwürdigen wollte, aber es ist ihm selbst meist eher unangenehm, wenn er so hervorgehoben wird. Also, wenn euch der Name Harry Potter nichts sagt, dann schaut bitte einfach im Geschichtsbuch nach, ja?
Jetzt leitet Harry die Aurorenzentrale im Ministerium, sprich: er jagt gefährliche Schwarzmagier, die eine Bedrohung für Zauberer und teilweise auch Muggel darstellen. Ich hab mich schon oft mit ihm über seinen Beruf unterhalten und inzwischen bin ich mir recht sicher, dass ich das nach meinem Abschluss auch machen möchte (scheint wohl in der Familie zu liegen…).
Generell verstehe ich mich total gut mit meinem Paten. Einerseits ist er für mich doch irgendwie eine Art Vaterersatz, andererseits aber auch ein guter Freund. Wenn ich einen Rat brauche, ist er meist meine erste Anlaufstelle.




» Ginevra Molly Potter, geb. Weasley | Hexe | Reinblut | 38 Jahre | Quidditch-Korrespondentin beim Tagespropheten



Ginny ist Harrys Frau und, wie ich finde, ziemlich tough. Nach ihrem Schulabschluss hat sie als Jägerin bei den Holyhead Harpies gespielt und zwar echt erfolgreich. Als sie dann zum ersten Mal schwanger wurde, hat sie sich aber aus dem aktiven Quidditch zurückgezogen und arbeitet seither als Quidditch-Korrespondentin beim Tagespropheten. Obwohl sie berufstätig ist, hat sie auch zu Hause immer alles unter Kontrolle. Es steht völlig außer Frage, dass sie die Chefin im Haus ist – sie kann ziemlich streng sein und wenn sie sauer ist, dann wagt sowieso keiner einen Mucks gegen sie. Harry behauptet, das hätte sie von ihrer eigenen Mutter… Ich kann nicht sagen ob das wirklich zutrifft, mir kommt Mrs Weasley eigentlich immer sehr nett vor.
Was mich betrifft, ist Ginny relativ locker drauf, wahrscheinlich weil ich nicht ihr leibliches Kind bin. Was nicht heißt, dass ich mit allem davon komme, im Gegenteil, sie versucht nur einfach mir nicht zu viele Vorschriften zu machen. Das sei die Sache meiner Großmutter, wie sie sagt. Trotzdem gehöre ich auch für sie schon irgendwie zur Familie und bin immer willkommen. Ich fürchte, sie hat sich über die Jahre hinweg schon angewöhnt für mich mit zu kochen, weil ich so oft auftauche… Beschwert hat sie sich aber noch nie. Ginny zieht ihre Kids und auch mich gerne mit Missgeschicken oder ähnlichem auf, merkt aber sofort, wenn man wirklich ein Problem hat, und dann kann man echt klasse mit ihr reden.



» James Sirius Potter | Zauberer | Halbblut | 15 Jahre | Gryffindor



Tja, James, was soll ich groß über ihn erzählen? Ihn als Ziehbruder zu haben ist echt das Größte. Er hat eine ganze Menge Flausen im Kopf – genau wie seine Namensgeber früher, würde ich sagen – und wenn man mit ihm unterwegs ist, ist Spaß garantiert. Ich fürchte, Harry und Ginny hatten eine Menge mitzumachen als wir noch kleiner waren, weil wir ständig irgendwo herumkletterten und unsere neugierigen Nasen in Dinge steckten, die uns nichts angingen. Aufgeschlagene Knie und blaue Flecken gehörten sowieso zum Alltag… Nun ja, inzwischen sind wir größer und zumindest ein bisschen vernünftiger geworden, an unserer engen Freundschaft hat sich aber nichts geändert. Zwar sind wir während unserer Zeit auf Hogwarts nicht unbedingt immer im selben Freundeskreis unterwegs, laufen uns aber natürlich trotzdem ständig über den Weg und verbringen immer noch eine Menge Zeit zusammen.



» Albus Severus Potter | Zauberer | Halbblut | 14 Jahre | Slytherin



Auch Al ist ein klasse Kerl, wenn auch auf völlig andere Weise als sein Bruder. Im Gegensatz zum Rest seiner Familie ist er nicht nach Gryffindor gekommen, sondern wurde ein Slytherin. Ich vermute mal, das lässt sich auf gewisse Charaktereigenschaften seinerseits zurückführen, obwohl ICH ihn ja dennoch als Löwen gesehen hätte… Aber der Sprechende Hut wird schon seine Gründe gehabt haben. Ich fürchte, es war nicht gerade leicht für Albus sich als „schwarzes Schaf“ in der Familie durchzusetzen, aber inzwischen macht er sich echt gut. Auf jeden Fall scheint er ein guter Schauspieler zu sein, denn bisher ist mir niemand bekannt, der mitbekommen hätte, dass er von den Todessern und Dunklen Künsten überhaupt nichts hält – im Gegenteil, er nutzt seine Kontakte um die Gegenseite auszuspionieren! Ist das nicht genial? Ich persönlich finde ja, dass seine Hausgenossen trotzdem einen schlechten Einfluss auf ihn haben, habe aber aufgehört mich deswegen mit ihm zu streiten. Was soll’s, ich weiß ja, dass er auch anders sein kann als er in der Öffentlichkeit tut.



» Lily Luna Potter | Hexe | Halbblut | 13 Jahre | Gryffindor



Lily ist die Jüngste in der Familie und auch mit ihr komme ich total gut aus! Sie ist ein richtiger kleiner Sonnenschein – immer gut drauf, immer am Lachen, Lächeln, Strahlen (wenn es nicht grade frühmorgens ist). Ich finde es toll, dass sie so etwas wie eine kleine Schwester für mich ist und behalte sie auch auf Hogwarts immer gern ein wenig im Auge (was ich ihr aber nie sagen würde, weil sie mir sonst wahrscheinlich die Hölle heiß machen würde…). Besonders schätze ich an ihr, dass sie anderen Menschen gegenüber so objektiv sein kann und sich von fremden Meinungen oder Vorurteilen überhaupt nicht beeindrucken lässt. Darum bemühe ich mich zwar auch, aber von ihr könnte ich mir definitiv noch eine Scheibe abschneiden!



Weitere Verwandte


» Großcousin: Scorpius Hyperion Malfoy | Zauberer | Reinblut | 17 Jahre | Slytherin



Jaah, dieser Malfoy ist mit mir verwandt. Er ist der Sohn von Draco Malfoy( der zufällig mit Harry zur Schule ging). Die beiden sind sich ähnlicher, als man denkt, weshalb ich ihn hasse. Er ist ein richtiger Ar*** und ein verdamter Macho. Sein Getue kotzt mich echt an.

» Dominique Weasley | Hexe | 15 Jahre | Gryffindor

Dominque ist die Tochter von Fleur und Bill und die Schwester meiner geliebten Victoire. Wir hatten vorher eigentlich wenig Kontakt, ich kannte sie nur vom Sehen und von den Reden, die viele Weasleys hielten. Dominique ist ein wirklich hübsches Mädchen, doch Victoire ist noch immer um Längen hübscher. Ich lernte Dominque erst vor ungefähr drei Jahren kenne, wie auch Victoire. Sie stand bei ihren Eltern und man sah schon in dieser Zeit den Hass oder eher Neid gegenüber ihrer Schwester. Ich mag sie, doch wir sind eigentlich nur verwandt.



VIPs
» Rose Weasley | Hexe | Halbblut | 16 Jahre | Ravenclaw


Rose ist die Tochter bzw. Stieftochter von Ron und Hermione Weasley und damit eine von zahlreichen Cousinen der Potter-Kids. Aufgrund der engen Freundschaft zwischen ihren Eltern und meinem Paten verbrachten sie und ihr jüngerer Bruder Hugo immer recht viel Zeit mit den Potters und so wuchsen Rosalie und ich praktisch zusammen auf. Im Sandkasten spielen, Schokofroschkarten tauschen, erste Runden auf dem Spielzeugbesen drehen... wir machten so gut wie alles zusammen. Daraus ergab sich eine enge Freundschaft, die über all die Jahre hinweg hielt. Daran hat sich auch in Hogwarts nichts geändert, obwohl Rose eine Jahrgangsstufe unter mir und in Ravenclaw ist. Sie ist für mich fast so etwas wie eine Schwester, auf jeden Fall aber meine beste Freundin. Ich weiß, dass sie ziemlich darunter leidet, dass Hermione sie nicht als Tochter akzeptiert, und gebe mir Mühe sie davon zu überzeugen, dass sie trotz allem ein vollwertiges Familienmitglied ist (immerhin gehört sie noch mehr zur Familie als ich…). Leider kommt sie mit Victoire nicht mehr so gut klar, seit sie und ich ein Paar sind, was mich ein bisschen in die Klemme bringt. Ich kann das irgendwie nicht ganz nachvollziehen, weil sie ja vorher die besten Freundinnen waren... aber wahrscheinlich ist das eine Mädchenangelegenheit, die ich einfach nicht verstehe. Jedenfalls haben wir seither weniger Kontakt als vorher, obwohl ich mir wirklich Mühe gebe, sie nicht zu vernachlässigen, und das finde ich wahnsinnig schade. Aber ich hoffe natürlich, dass unsere Freundschaft sich wieder erholt!



» Victoire Weasley | Hexe | Reinblut | 17 Jahre | Ravenclaw



Jaaah, Victoire. Auch sie ist eine von vielen Weasley-Cousinen, doch im Gegensatz zu Rose hat es hier nie eine Sandkastenfreundschaft gegeben... Ganz im Gegenteil, obwohl wir im selben Jahrgang sind, haben wir uns eigentlich erst in unserem vierten Schuljahr auf Hogwarts richtig kennengelernt, und zwar ganz zufällig im Zaubertrankunterricht, wo wir vom Lehrer zusammengespannt wurden um einen besonders kniffligen Trank zu brauen. Davor kannte ich Victoire ja nur ganz flüchtig vom Sehen, das heißt ich wusste, dass sie die Tochter von Bill Weasley war und zum Haus der Ravenclaws gehörte, aber viel mehr auch nicht. Mir war auch nicht so wirklich bewusst, wie eng die Freundschaft zwischen ihr und Rose tatsächlich war… Was aber nach einer Doppelstunde, die für mich in jeder anderen Situation absoluter Horror gewesen wäre, absolut sonnenklar war: Victoire hatte mich nicht nur davor gerettet, eine ganz miserable Note zu kassieren, sondern mich in jeder Hinsicht verzaubert. Ich konnte gar nicht glauben, dass ich nie zuvor das Verlangen gespürt hatte sie näher kennenzulernen – sie war nett, hübsch, intelligent und witzig, was wollte man(n) eigentlich mehr? Die ganze nächste Woche lief ich mit knalltürkisen Haaren und einer imaginären rosaroten Brille herum und konnte mich auf gar nichts konzentrieren, das nicht zumindest entfernt mit Victoire Weasley zu tun hatte. In unseren gemeinsamen Unterrichtsstunden setzte ich mich bevorzugt schräg hinter sie, um sie (wie ich dachte) unauffällig beobachten zu können, gleichzeitig versuchte ich aber meinen Zustand vor meinen Freunden zu vertuschen… Nun ja, wie man sich eben so benimmt, wenn man bis über beide Ohren verknallt ist. Nach etwas mehr als einer Woche fasste ich mir schließlich ein Herz – ich war mit Freunden unterwegs zum Klassenzimmer für Verwandlung, als Vic und Rose mir in einem Korridor entgegen kamen. Ich kann mich beim besten Willen nicht mehr erinnern, was mir in diesem Moment durch den Kopf ging, aber irgendwie hat Vics Anblick wohl einen Kurzschluss in meinem Nervensystem verursacht, sodass ich einfach auf sie zugegangen bin und sie gefragt hab, ob sie mit mir ausgehen will. Beide Mädchen starrten mich so geschockt an, dass ich am liebsten im Boden versunken wäre, aber dann hat Vic tatsächlich „ja“ gesagt. Nun ja, der Rest ist wohl Geschichte… Auf das erste Date folgten weitere und inzwischen sind wir schon seit über zwei Jahren zusammen. Ich könnte mir ein Leben ohne sie überhaupt nicht mehr vorstellen, Vic ist so etwas wie meine zweite Hälfte geworden – die Person, mit der ich alles teile, mit der ich über alles reden kann, die mich auch ohne Worte versteht. Ich bin nicht so naiv zu glauben, dass ich der einzige Junge bin, der mit ihr ausgehen würde. Immerhin ist sie schon auf den ersten Blick ein tolles Mädchen: Schulsprecherin, Halbfranzösin, zu einem Achtel Veela und sieht aus wie ein Model… Aber erst, wenn man sie näher kennenlernt, merkt man, wie viel mehr noch hinter der Fassade steckt. Man kann ihr wirklich alles anvertrauen und damit rechnen, dass sie einem ihre ehrliche Meinung dazu sagt, ohne dabei zu direkt zu sein. Mit Vorurteilen hat sie generell nicht viel am Hut, sie macht sich lieber erst selbst ein Bild von einer Person, bevor sie sie einschätzt, und das finde ich toll. Sie schafft es mühelos mich zum Lachen zu bringen, selbst wenn ich total am Boden bin, und gibt mir einfach immer das Gefühl, etwas Besonderes zu sein… Ich könnte wohl stundenlang weitermachen, aber ich glaube, ihr habt jetzt einen ungefähren Eindruck davon, wie wichtig sie mir ist. Ich hab keine Ahnung wieso, aber irgendwas scheint sie wohl auch an mir zu finden, und das macht mich einfach unglaublich glücklich.
Viele Jungs in meinem Alter scheinen ja vor einer festen Beziehung ein wenig zurückzuschrecken (aus Angst etwas zu verpassen? Ich hab keine Ahnung!)… Aber hey, ich hatte jetzt immerhin mehr als zwei Jahre Zeit um mich davon zu überzeugen, und mal ehrlich – wenn das nicht Liebe ist, was dann?! Ja, ich liebe sie, über alles. Mit ihr kann ich mir alles vorstellen: heiraten, Kinder bekommen, mein restliches Leben mit ihr verbringen, das ganze Programm. Und wer weiß, wenn alles gut läuft, schaffen wir das ja sogar…


Aussehen

Größe:
1.85 cm

Hautfarbe:
gebräunt

Haarfarbe:
hellblond - braun

Augenfarbe:
blaugrau

Klamottenstil:
Was Kleidung betrifft, bin ich ein sehr unkomplizierter Mensch. In meiner Garderobe findet sich fast alles, was man als Mann so tragen kann! Im Alltag trifft man mich meist in Jeans und T-Shirts an, aber ich trage auch sehr gerne Hemden, manchmal sogar kombiniert mit einem Pullunder oder Gilet (je nachdem welche Wirkung gewünscht ist…). Natürlich besitze ich auch einen schönen schwarzen Anzug inklusive passender Fliege und einer kleinen Auswahl an Krawatten, allerdings mache ich mich wirklich nur zu besonderen Anlässen so schick. Was Schuhe betrifft, lege ich großen Wert auf Bequemlichkeit (was nicht heißt, dass ich nur ausgelatschte Sneakers besitze!) und bin immer wieder erleichtert darüber, mich als Junge nicht auf High Heels abplagen zu müssen.

Aussehen und Auftreten:
» Aussehen

Haha, mein Aussehen? Tja, das ist ein wenig schwierig zu beschreiben, denn wie zuvor schon kurz erwähnt bin ich ein Metamorphmagus, was im Klartext bedeutet, dass ich aussehen kann wie ich will und wie es mir gerade in den Kram passt. Das kann ziemlich praktisch sein, sag ich euch… Aber vielleicht fange ich einfach damit an, mich zu beschreiben, wie ich „normal“ aussehe (zumindest glaube ich, dass das in etwa meiner Gestalt als Nicht-Metamorphmagus entsprechen würde, denn so sehe ich aus, wenn ich nicht gerade bewusst etwas an mir verändert habe).
Zu allererst sollte ich wohl erwähnen, dass ich ziemlich groß bin und wohl auch nicht gerade schmächtig gebaut. Grandma versteht bis heute nicht, von wem ich meine Statur geerbt habe, denn meine Mum war eher zierlich und auch mein Dad auf jeden Fall kleiner als ich. Ich rede mir ein, dass hier irgendjemand aus der Familie meines Vaters durchgeschlagen hat, obwohl es wahrscheinlicher ist, dass diese Gene irgendwo im Stammbaum der Blacks zu finden sind… Brrr! Nun ja, lieber nicht zu viel drüber nachdenken. Also, wie gesagt, ich bin weder dünn noch schlank noch schlaksig, aber mit Sicherheit auch nicht dick – eher ziemlich muskulös. So genau weiß ich auch hier nicht, wie das zustande kam, aber vermutlich liegt es daran, dass ich mich einfach gern bewege. Schon als Kind war ich viel draußen unterwegs und an meiner Liebe zur Natur hat sich nie etwas geändert. Ich gehe morgens gern eine Runde joggen oder schwimmen, ansonsten kann man mich auch für fast alle Mannschaftssportarten begeistern (egal ob Muggel- oder Zauberersport): Quidditch, Fußball, Basketball, Handball, Football, im Sommer Beachvolleyball… was es eben so gibt. Ich hab ein ziemlich gutes Ballgefühl, was bei solchen Sportarten natürlich hilfreich ist, und vor allem Spaß am Wettkampf. Tja, und weil mir jetzt bestimmt sowieso keiner glaubt, dass meine Muckis allein dadurch entstanden sind, geb ich’s einfach zu: Ab und zu trainiere ich auch mit Hanteln und so. Das hat in meinem 3. oder 4. Schuljahr (als ich noch etwas „weicher“ war) ganz harmlos als Wette mit ein paar Kumpels angefangen, bei der das Ziel sein sollte, sich bis zum Sommer einen ordentlichen Waschbrettbauch anzutrainieren. Was soll ich sagen, auch wenn ich die ganzen Übungen anfangs ziemlich doof fand, es hat tatsächlich funktioniert!
Meine Gesichtszüge sind eher kantig als weich, aber das stört mich eigentlich gar nicht – sieht eh männlicher aus. Auch sonst hab ich an meinem Gesicht nicht wirklich was auszusetzen, darum halt ich das eher kurz: dichte Augenbrauen, eher kleine Augen, gerade Nase von durchschnittlicher Größe, für einen Junge vielleicht etwas zu volle Lippen, normal aussehende Ohren (ich bin mir nicht sicher, ob es überhaupt ein Schönheitsideal für Ohren gibt…). Meine natürliche Augenfarbe ist vermutlich blaugrau, was sich langweiliger anhört als es ist, denn das blütenähnliche Muster in meiner Iris ist sehr ausgeprägt. Allerdings ändere ich die Farbe meiner Augen gern mal, mit Vorliebe dann, wenn man mir unangenehme Fragen stellt oder ich lügen muss, da es mir komischerweise leichter fällt ruhig zu bleiben, wenn ich weiß, dass mein Gegenüber mir dabei nicht in meine „richtigen“ Augen sieht.
Meine Haare sind (eigentlich) dunkelblond und ich trage sie meist relativ kurz geschnitten, da sie sonst anfangen sich zu kräuseln, wodurch so eine Art Engelsfrisur entsteht (die als kleines Kind vielleicht ganz nützlich war, inzwischen aber überhaupt nicht mehr zu mir passt). Wobei ich mir über Frisuren allerdings noch nie sonderlich viel Gedanken machen musste, meine Haare sind nämlich das, was ich am liebsten und häufigsten ändere. Generell kann man an meiner Haarfarbe meist ziemlich gut meine Stimmung ablesen: Knalltürkis ist üblicherweise verbunden mit absolutem Hochgefühl, Glück oder einfach guter Laune, es ist also relativ sicher mich anzusprechen. Pechschwarze Haare hingegen sind ein Zeichen, dass man mir lieber aus dem Weg gehen sollte, wenn man nicht scharf angefahren werden will. Und dann gibt es ja noch alle möglichen Farben und Farbtöne dazwischen… Ausprobiert habe ich schon fast alles, im Alltag beschränke ich mich inzwischen aber meist auf natürlich wirkende Farben, also alles zwischen schwarz/dunkelbraun und hellblond.
Ansonsten hat mir mal jemand gesagt, dass ich ziemlich große Hände und Füße hätte, aber im Anbetracht meiner Körpergröße ist das wohl nichts Ungewöhnliches, also sie sehen jetzt nicht schlecht proportioniert aus oder so.
Was Kleidung betrifft, bin ich ein sehr unkomplizierter Mensch. In meiner Garderobe findet sich fast alles, was man als Mann so tragen kann! Im Alltag trifft man mich meist in Jeans und T-Shirts an, aber ich trage auch sehr gerne Hemden, manchmal sogar kombiniert mit einem Pullunder oder Gilet (je nachdem welche Wirkung gewünscht ist…). Natürlich besitze ich auch einen schönen schwarzen Anzug inklusive passender Fliege und einer kleinen Auswahl an Krawatten, allerdings mache ich mich wirklich nur zu besonderen Anlässen so schick. Was Schuhe betrifft, lege ich großen Wert auf Bequemlichkeit (was nicht heißt, dass ich nur ausgelatschte Sneakers besitze!) und bin immer wieder erleichtert darüber, mich als Junge nicht auf High Heels abplagen zu müssen.


» Auftreten

Ich glaube nicht, dass ich selbst besonders gut beschreiben kann wie ich auf andere wirke, deshalb überlasse ich das Wort jetzt einfach mal einer Person meines Vertrauens.

„Ja, also… der Teddy. Ich bin da vielleicht auch ein bisschen voreingenommen, aber so wie ich das sehe, wirkt er auf andere normalerweise sehr sympathisch und schafft es meist neue Bekanntschaften schnell für sich einzunehmen. Er ist alles andere als schüchtern und tut sich nicht schwer damit eine Unterhaltung anzufangen und am Laufen zu halten – peinliche Stille existiert in seiner Anwesenheit praktisch nicht. Viele Menschen schätzen seine fröhliche, gesellige Art, allerdings gibt es auch manche, die mit seiner direkten und unkomplizierten Weise auf Leute zuzugehen nicht so gut zurechtkommen. Teddy macht sich einfach nicht besonders viele Gedanken darüber, wie etwas möglicherweise bei anderen ankommen könnte, und hat sich schon häufig in Kopf und Kragen geredet (man muss allerdings dazu sagen, dass er in der Not sehr erfinderisch werden kann und ein wahres Talent darin entwickelt hat sich aus Sachen herauszureden). In der Schule galt er vor allem in den ersten Jahren als ziemlich vorlaut, das hat sich mittlerweile aber gelegt – scheint als hätten Nachsitzen und Strafarbeiten ihren Zweck erfüllt.
Nun ja, so freundlich und nett er zu Unbekannten und gemochten Bekannten ist, wenn er jemanden nicht mag oder umgekehrt eine Abneigung dieser Person ihm selbst gegenüber spürt, gibt er sich nicht mehr besonders viel Mühe. Es ist nicht so, dass er seine Geringschätzung offen zur Schau stellt, aber er hält einfach nichts davon jemandem falsche Gefühle vorzugaukeln. So lange ihm ungemochte Bekannte nicht absichtlich auf die Nerven gehen oder ihn provozieren, hält er sich daran sie möglichst zu ignorieren, andernfalls kann ihm allerdings auch schon mal eine spitze Bemerkung über die Lippen kommen.
Teddy ist nicht der Typ, der unbedingt im Mittelpunkt stehen will, allerdings kommt gerade das nicht selten vor. Einerseits, weil er eine enge Beziehung zu Harry Potter und seiner Familie hat, andererseits natürlich aufgrund seiner Fähigkeit sein Äußeres nach Belieben zu verändern. Knallblau-silber gestreifte Haare fallen nun mal auf, nicht wahr? Es scheint ihm nichts auszumachen, wenn Leute ihn um bestimmte Verwandlungen bitten, er fühlt sich in seiner Rolle als Entertainer anscheinend ganz wohl. Wenn er die Nase voll hat, gibt er das allerdings deutlich zum Ausdruck und lässt sich dann auch nicht mehr umstimmen.
Alles in allem ist es sehr einfach Teddy Lupin zu mögen, aber vermutlich auch nicht allzu schwer ihn zu hassen, wenn man mit seiner Art nicht klarkommt (das kann ich nicht so genau beurteilen, denn ganz offensichtlich mag ich ihn ja…). Im Endeffekt muss sich ohnehin jeder selbst ein Bild von ihm machen, also rate ich euch genau das!“

(ein guter Freund)

Besonderheiten:
» Tattoos

Nein.


» Piercings

Auch nicht.


» Narben

Jede Menge! *lach* Das lässt sich wohl nicht vermeiden, wenn ein kleiner Junge seine freie Zeit am liebsten damit verbringt, auf Bäume zu klettern und Gnomen zu jagen… Am auffälligsten ist wohl die Narbe an meinem linken Knie, die von einem Sturz von Omamas Apfelbaum herrührt.

Avatarperson:
Kellan Lutz


Charakter

Charakter:
Hier streike ich definitiv, ich kann unmöglich meinen Charakter so beschreiben, wie er tatsächlich ist (man neigt ja dazu, sich selbst anders bzw. positiver zu sehen als andere…). Deshalb weiche ich auch hier auf die Sicht von mir bekannten Personen aus, die mich vielleicht besser einschätzen können.


„Meinen Enkelsohn zu beschreiben sollte mir ja nicht allzu schwer fallen, da ich ihn praktisch allein aufgezogen habe. Teddy war von klein auf ein sehr aufgewecktes Kind – nichts konnte seine Neugier stillen, alles musste erforscht, genauestens untersucht und meist auch in seine Einzelteile zerlegt werden, bevor er irgendwann das Interesse verlor. Auch mit seinen Fragen war er unersättlich, ständig hieß es „Warum?“, „Wieso ist das so?“, „Wie geht das?“ oder „Wo kommt das her?“. Für meinen Geschmack hat er auch viel zu früh angefangen jene Fragen zu stellen, deren Antworten ich ihm lieber noch eine Weile erspart hätte… Aber leider war der Junge schon immer sehr ungeduldig und konnte ausgesprochen stur werden, wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hatte – was er gerade als Kleinkind mit ausgeprägten Wutanfällen zum Ausdruck brachte. Nein, seine Trotzphase war definitiv etwas, das ich nicht noch einmal miterleben möchte!
Mit den Jahren konnte ich aber auch gut manche Verhaltensweisen beobachten, die er von seinen Eltern geerbt zu haben scheint. Ganz eindeutig erkenne ich in ihm meine Tochter wieder: Beim Sport mag er zwar absolut trittsicher sein, doch ansonsten ist Teddy genau wie sie ein wenig tollpatschig und vermittelt manchmal den Eindruck sich selbst etwas im Weg zu stehen. Außerdem scheint er das Chaos geradezu magisch anzuziehen – wo er sich länger als ein paar Minuten aufhält, herrscht eigentlich immer Unordnung. Damit kann er mich in den Wahnsinn treiben! Egal wie oft ich ihn deswegen schon ausgeschimpft habe, er wird es wohl nie lernen. In dieser Hinsicht kann man sich leider einfach nicht auf ihn verlassen, doch es gelingt mir auch nie ihm lange böse zu sein.
Von seinem Vater hat er die ruhige, überlegte Art geerbt: Früher kam das nicht so sehr zur Geltung, aber in den letzten Jahren fällt mir immer mehr auf, wie ähnlich er Remus wird. Teddy trifft im Alltag kaum jemals unüberlegte Entscheidungen, im Gegenteil – er denkt lange und ausführlich über Alternativen und Konsequenzen nach, bevor er handelt. Wenn er diese Zeit jedoch nicht zur Verfügung hat, merkt man das sofort: Dann reitet er sich in unglückliche oder sogar gefährliche Situationen, aus denen er sich oft nur schwer wieder herauswinden kann. Dadurch erklären sich wohl auch die zahllosen Strafarbeiten, die er sich in seiner Schulzeit schon eingefahren hat… Ich versuche es mit Humor zu nehmen, da ich mich noch sehr gut erinnern kann, was wir zu meiner eigenen Schulzeit so verbrochen haben. Grundsätzlich vertraue ich auf sein Urteilsvermögen und bisher hat das auch sehr gut geklappt.
Genau wie sein Vater lässt Ted sich auch nicht sehr leicht provozieren. Er kann viel schlucken ohne die Beherrschung zu verlieren – wenn es ihm aber zu viel wird, sollte man sich lieber in Acht nehmen, denn dann kann er buchstäblich explodieren. Wer es einmal geschafft hat ihn so weit zu reizen, muss unter anderem damit rechnen, Opfer eines Fluchs oder eines gezielten Faustschlags zu werden. In dieser Hinsicht hat der Junge sein Temperament leider überhaupt nicht unter Kontrolle… Was mir ebenfalls Sorgen bereitet ist seine Einstellung den Todessern gegenüber. Die Tatsache, dass er seine Eltern an sie verloren hat, belastet ihn mehr als er zugeben möchte. Er projiziert seine ganze Wut auf sie und manchmal fürchte ich, dass er sich von Rachegedanken zu sehr beherrschen lässt. Ich hoffe, dass er vernünftig genug ist um sich aus Konfrontationen herauszuhalten, denn ich will auf keinen Fall auch noch meinen Enkel verlieren…“

(Andromeda Tonks, Großmutter)




„Teddy? Teddy wer? Ach so, dieser Lupin? Nun ja, ich kann nicht behaupten, dass er zu meinen Lieblingen auf Hogwarts gehört. Mal ehrlich, was soll an ihm so toll sein? Auf mich macht er einen ziemlich angeberischen Eindruck… Ständig läuft er mit anderen Haaren rum, damit legt er es ja förmlich darauf an, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Scheint es wohl zu genießen, dass er so „besonders“ ist – dass der berühmte Harry Potter sein Pate ist, weiß immerhin auch die ganze Schule. Dass er das Balg eines Werwolfs ist, haben merkwürdigerweise noch nicht so viele kapiert, will er etwa nicht, dass seine Herkunft die Runde macht? Ich frag mich ja, ob er dann auch noch so beliebt wäre… Für mich ist der Typ ein klarer Fall von „Große Klappe, nix dahinter“. Wenn man sich mit ihm in die Haare kriegt, droht er einem zwar gerne die nettesten Sachen an, traut sich aber im Endeffekt eh nicht sich wirklich mit einem anzulegen… Wartet wohl lieber drauf, dass andere ihm aus der Patsche helfen. Ha! Wirklich kaum zu glauben, dass ausgerechnet dieses Weichei sich das begehrteste Mädchen der ganzen Schule geangelt hat. Ich meine, was findet die an ihm? Okay, vielleicht steht sie einfach auf muskelbepackte Bären, denn so wahnsinnig gut sieht er sonst ja nicht aus (zumindest nicht in dem Zustand, den ich für sein natürliches Erscheinungsbild halte – er hat natürlich den Vorteil, dass er das nach ihren Vorlieben ändern kann)… Und der Hellste ist er wohl auch nicht, im Unterricht meldet er sich fast nie von selbst und seine Hausaufgaben vergisst er auch ständig. Ganz ehrlich, entweder Lupin ist geistig beschränkt oder einfach ein ziemlich fauler Sack… Oder beides.
Nun ja, seine Abneigung gegen uns angeblich so bööösen Slytherins kommt schon fast an meine Abneigung gegen nervige heldenspielende Gryffindors an, deshalb suche ich seine Nähe nicht unbedingt, wenn ich nicht grade Lust auf ein Duell habe. Von daher gibt es da auch nicht mehr zu sagen, und jetzt entschuldigt mich bitte, ich habe noch Besseres zu tun als mich über die Werwolfsbrut zu unterhalten…“

(Ungemochter Bekannter, Slytherin)




„Teddy Lupin? Und ob ich euch etwas über ihn erzählen kann. Jetzt werden die guten Geschichten ausgepackt… Kleiner Scherz, natürlich verrate ich euch nicht alle seine Geheimnisse, so weit kommt’s noch! Also, wo fange ich an? Erst einmal sollte man erwähnen, dass Teddy eine wirklich gute Seele ist. Er könnte keiner Fliege was zuleide tun – also, so lange die Fliege ihm nichts zuleide tut. Leben und leben lassen, das scheint so etwas wie seine Devise zu sein. Leute, die er nicht leiden kann, ignoriert er geflissentlich, es sei denn sie provozieren ihn aufs Bitterste (dann kann er nämlich tüchtig ausrasten, aber hallo! Legt euch lieber nicht mit T. Lupin an, wenn ihr euer Gesicht mögt, so wie es ist…). Eigentlich passt sein Spitzname total gut zu ihm, er ist vom Charakter her nämlich wirklich ein bisschen wie ein Bär: Normalerweise eher gemütlich und ein bisschen brummig, nach außen hin teilweise auch etwas unbeholfen und tollpatschig, aber wenn’s drauf ankommt kann er wirklich gefährlich werden. Es kommt nicht selten vor, dass seine Feinde ihn unterschätzen und dann total überrumpelt sind, wenn er tatsächlich zurückschlägt!
Wie gesagt, er ist nicht so harmlos wie er gerne tut, allerdings will ich auch seine nette Seite nicht herabwürdigen. Teddy ist total hilfsbereit und kümmert sich auch gerne mal um jüngere Schüler, wenn er das Gefühl hat, sie kommen nicht wirklich klar. Er scheint so etwas wie ein „Großer-Bruder-Syndrom“ zu haben, vielleicht liegt es ja daran, dass er keine eigenen Geschwister hat. Seine Freunde gehen ihm sowieso über alles, die würde er nie im Stich lassen. Ehrlich, egal welches Problem man hat, man kann hundertprozentig auf ihn zählen! Außerdem kann man mit ihm echt die witzigsten Aktionen reißen, so lange man ihm nicht allzu viel Zeit gibt um darüber nachzudenken. Ted ist definitiv kein Angsthase, sonst wäre er ja auch nicht in Gryffindor gelandet, aber eventuelle negative Konsequenzen schrecken ihn doch immer ein bisschen ab. Manchmal ist er einfach so vernünftig… Ich denke mal, er will seiner Großmutter nicht allzu viele Kopfschmerzen bereiten, aber ganz ehrlich… das liegt einfach nicht in seiner Natur! Wir Gryffindors sind nun mal kleine Regelbrecher… *grins* Meistens ist es aber ohnehin nicht besonders schwer ihn zu etwas zu überreden, denn im Grunde seines Herzens liebt er Abenteuer und das damit verbundene Risiko.
Auch mit den anderen Häusern kommt er eigentlich ganz gut klar, mit Ausnahme der Slytherins. Er gibt sich zwar Mühe objektiv zu bleiben, aber wer ihn ein bisschen kennt, merkt schon deutlich, dass die Schlangen ihm gegen den Strich gehen. Ich glaube, er verdächtigt sie insgeheim alle, irgendwelche Verbindungen zu den Todessern zu haben, und DIE sind eindeutig Teddyfeind Nr. 1. Meiner Meinung nach sollte er das lieber etwas lockerer nehmen, aber mit solchen Ratschlägen kommt man bei ihm nicht weit. Der Gute kann nämlich ausgesprochen stur sein, wenn er sich erst mal was in den Kopf gesetzt hat. Wenn er von einer Sache überzeugt ist, ist es so gut wie unmöglich ihn davon abzubringen, völlig egal wie schlagkräftig die Argumente sind. Da wird er gelegentlich schon mal richtig trotzig, wie ein kleines Kind!
Hmmm, was noch? Teddy ist manchmal einfach herrlich chaotisch und verplant. Es kommt ständig vor, dass er irgendwas verlegt oder in seinem Chaos einfach nicht mehr wiederfindet. UND er ist total vergesslich, das bringt ihn ziemlich häufig in die Klemme. Hausaufgaben sind zum Beispiel so ein Thema – wenn er sie nicht gleich macht, ist es sehr wahrscheinlich, dass er sie komplett vergisst und sie dann in letzter Minute zusammenschustern muss. Er ist ja zum Glück nicht dumm, aber man weiß ja, welche Qualität dahingeschluderte Aufsätze normalerweise haben… Zu seinem letzten Geburtstag hab ich ihm aus Jux ein Erinnermich geschenkt, allerdings bezweifle ich, dass er das Ding tatsächlich benutzt (wahrscheinlich hat er es schon längst verloren…). Ansonsten ist er in der Schule ganz okay, wenn auch nicht unbedingt allzu ehrgeizig. Für seine ZAGs hat er ziemlich gebüffelt, um es in die nötigen UTZ-Kurse zu schaffen, aber normalerweise hat er zu Noten ein recht entspanntes Verhältnis, so lange sie sich im positiven Bereich befinden. Sein stärkstes Fach ist wohl Verteidigung gegen die dunklen Künste (Flüche hat er generell ganz gut drauf – wie schon gesagt, unterschätzt ihn nicht!).
Zu guter Letzt – nur um euch vorzuwarnen – Teddy ist ein absolutes Energiebündel. Faul herumliegen sieht man ihn eigentlich nur, wenn er wirklich müde oder total deprimiert ist. Andernfalls kann er nicht lange still sitzen, dazu ist er viel zu ungeduldig. Wenn er nichts zu tun hat, verdrückt er sich meist nach draußen an die frische Luft, und wenn er dazu noch überschüssige Energie abzubauen hat, schwingt er sich entweder auf den Besen oder läuft ein paar Runden um den See. (Oder er verzieht sich mit Victoire in einen dunklen Korridor… *hüstel*…)
Also, alles in allem ist Teddy ein Freund zum Besen stehlen und man kann echt eine ganze Menge Spaß mit ihm haben. Was aber nicht heißt, dass er nicht auch ernst sein kann! Er steht mir bei Problemen stets mit Rat und Tat zur Seite – auch wenn er es sich manchmal nicht nehmen lässt, mich davor gehörig auszulachen… Tja, so ist er eben. Aber abgesehen davon ist er ein sehr geduldiger Zuhörer und gibt sich ehrlich Mühe Lösungen für die Schwierigkeiten anderer zu finden. Nicht immer erfolgreich, aber es ist schließlich der Wille, der zählt… Und auf jeden Fall schafft er es meistens, einen aufzuheitern und abzulenken.“

(Guter Freund, Gryffindor)


Stärken:
» Mut
» Kampfgeist und Initiative
» Kontaktfreudigkeit
» Optimismus
» Treue und Loyalität
» Hilfsbereitschaft
» Sportlichkeit
» Besonnenheit
» Freund zum Besenstehlen
» Erfindungsreichtum (vor allem was Ausreden betrifft)
» Verteidigung gegen die Dunklen Künste

Schwächen:
» Unordentlichkeit
» Vergesslichkeit und die daraus manchmal resultierende Unzuverlässigkeit
» Sturheit (bis hin zum Trotz)
» mangelnder Einsatz bei Dingen, die mir keinen Spaß machen
» Ungeduld
» Neigung zu vorlauten Kommentaren
» Konfliktunfähigkeit (mit Streit kann ich schlecht umgehen. Vielleicht bin ich ja deshalb nicht besonders nachtragend...)
» eher beschränkte Kreativität
» absolut planlos, was Beziehungsfragen und Mädchenverhalten angeht
» Geschichte der Zauberei (Jahreszahlen und komische Koboldnamen kann ich mir einfach nicht merken)
» Victoire

Vorlieben:
» Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden zu verbringen
» Quidditch und andere Teamsportarten
» Snape explodiert (damit kann man mich unterhalten - Zaubererschach und Koboldstein sind mir viel zu langweilig)
» Sommer
» mein Aussehen zu verändern
» ausgefallene Flüche
» Winterslow (so verschlafen dieses Kaff auch sein mag...)
» Natur
» Bertie Botts Bohnen in allen Geschmacksrichtungen (Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Oder?)
» Verteidigung gegen die Dunklen Künste
» Victoire =)

Abneigungen:
» Todesser (und, ich gebe es zu, die meisten Slytherins)
» Feigheit
» Unehrlichkeit
» Zeit mit Menschen verbringen zu müssen, die ich nicht mag
» Ungerechtigkeit
» Mobbing
» Langeweile (mein Untergang!)
» Krank sein
» Kesselkuchen (schmeckt nach Matsch. Bäh.)
» Nebel
» Stofftiere mit beweglichen Gliedmaßen (Teddybären müssen weich und kuschelig sein, keine Roboter!!)

Patronusform:
Werwolf

Spiegel Nerhegeb:
meine Eltern

Irrwicht:
Voldemort

Besonderheiten:
Metamorphmagie


Schule

Schuljahr:
» 7. Klasse

Wahrscheinlich sollte ich mich darüber freuen, dass ich meine Ausbildung fast geschafft habe, aber ich weiß jetzt schon, dass Hogwarts mir unglaublich fehlen wird. Man verbringt immerhin fast sieben Jahre hier (wenn man nicht sitzen bleibt), was mehr als ausreichend ist um das Schloss ins Herz zu schließen. Für mich ist Hogwarts ein Stück Heimat geworden, und auch wenn der Unterricht manchmal ziemlich anstrengend und öde war, wird es doch seltsam sein ohne das alles auskommen zu müssen.
Ich hoffe, dass ich nach meinem Abschluss in das Aurorenausbildungsprogramm des Ministeriums aufgenommen werde, deshalb muss ich mich dieses Jahr noch ein bisschen anstrengen um die erforderlichen Noten zu bekommen.

Haus:
» Gryffindor

Yessss! Genau wie mein Vater, mein Patenonkel und ein großer Teil des Rests meiner „Ersatzfamilie“ wurde ich vom Sprechenden Hut ins Haus der Löwen gesteckt. Und ich könnte mit dieser Wahl gar nicht glücklicher sein! Vor der Einteilung habe ich mir nie wirklich darüber Gedanken gemacht, was meine Stärken und Schwächen sein könnten, aber über die Jahre hinweg habe ich dann doch einige der typischen Eigenschaften eines Gryffindors in mir erkannt. Ich würde mich vielleicht nicht unbedingt als „tapfer“ bezeichnen, aber ein Angsthase bin ich definitiv nicht. Viel eher kommt es vor, dass ich mich Hals über Kopf in irgendeine Hauruck-Aktion stürze ohne großartig über die Konsequenzen nachzudenken… Tja, und da so etwas bisweilen mit diversen Regelbrüchen einhergeht, musste ich auch schon einige Male nachsitzen.

Lieblingsfach:
VGDDK

Hassfach:
Zaubertränke


Besitztümer

Haustiere:
» Waldohreule Topsy

Als kleiner Junge hätte ich mir immer ein Haustier gewünscht – einen Hund, eine Ratte oder zumindest einen Knuddelmuff. Leider wollte Grandma partout nicht zulassen, dass ihr auch nur irgendein Tier ins Haus kam und ihr noch mehr Arbeit machte. Ich kann mich aber nicht beklagen, dass mir jemals langweilig geworden wäre, denn in unserem Garten tummelten sich genügend andere Wesen, mit denen ich mich beschäftigen konnte. Und außerdem verbrachte ich sowieso ziemlich viel Zeit bei den Potters, wo es immer irgendetwas zu entdecken gab. Als ich dann nach Hogwarts kam, bekam ich schließlich doch eine eigene Eule. Ich kann mich noch genau an den Tag erinnern, als Grandma mit mir in die Winkelgasse zum Einkaufen ging und ich mir in diesem riesigen Laden aus Hunderten von Eulen eine aussuchen durfte. Es hat nicht lange gedauert bis mir diese wunderschöne goldbraun-schwarz gefleckte Waldohreule ins Auge stach und ich mich sofort in sie verliebte. Tja, und mittlerweile ist Topsy schon seit sechs Jahren meine treue Gefährtin, die absolut verlässlich meine Briefe überbringt.

Zauberstab:
Ahorn | 12 Zoll | Drachenherzfasern

Besen:
Neuster Nimbus

Andere:
//
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BeitragThema: Re: Ted Remus Lupin   Sa Jul 09, 2011 12:14 am

Lebenslauf

Lebenslauf:
» Vorgeschichte & Geburt

Nun ja, hier kann ich euch natürlich nur das erzählen, was andere Leute mir erzählt haben, und das Gröbste hab ich ja bereits erwähnt, aber kurz will ich trotzdem noch mal darauf eingehen. Meine Eltern waren bestimmt nicht das klassische Liebespaar, wie man es aus kitschigen Liebesromanen kennt. Schon dass sie sich überhaupt kennengelernt haben war ja eher Zufall… Mein Vater war ja schon dabei, als der Orden des Phönix vor vielen Jahren erstmals gegründet wurde, zusammen mit seinen besten Freunden und natürlich Albus Dumbledore, der vor seinem Tod Schulleiter von Hogwarts war und Harry geholfen hat Voldemorts Horkruxe zu finden (aber das ist eine andere Geschichte). Nun ja, all seine Freunde wurden damals ermordet, eingesperrt oder tauchten unter, aber mit Dumbledore blieb er in Kontakt… Er hat sogar auf dessen Bitte hin ein Jahr lang Verteidigung gegen die Dunklen Künste unterrichtet, was ihm angeblich großen Spaß gemacht hat. Leider kam irgendwann raus, dass er eigentlich ein Werwolf ist, und ein paar aufgebrachte Eltern haben dafür gesorgt, dass er gehen muss. Ich weiß nicht genau, was er danach gemacht hat, aber kurze Zeit später ist Voldemort wieder „auferstanden“ und von da an hat er sich wieder im Orden des Phönix engagiert (den Dumbledore angesichts der drohenden Gefahr wieder einberufen hat). Dadurch hat er auch meine Mutter kennengelernt, denn sie gehörte zu den Auroren, die den Orden unterstützten (ihr Mentor war der berühmte Alastor „Mad-Eye“ Moody, der später im Kampf gegen Todesser sein Leben lassen musste). Anfangs ist sie ihm gar nicht aufgefallen, er war viel zu beschäftigt damit Harry zu beschützen und herauszufinden, was Voldemort vorhatte. Er hat sogar mal eine Weile als heimlicher Agent bei den Werwölfen gelebt! Aber jemand, der so tollpatschig ist, wie meine Mum es anscheinend war, und noch dazu ständig sein Aussehen ändert, bleibt nun mal nicht lange unbemerkt… Verstanden haben sie sich wohl von Anfang an gut, aber erst irgendwann mitten in den dunkelsten und gefährlichsten Zeiten wurde ihnen klar, dass ihre Gefühle für einander nicht rein freundschaftlicher Natur waren. Okay, wahrscheinlicher ist, dass Mum schon eine Weile für Dad geschwärmt hatte bevor er selbst irgendwas davon mitbekommen hat, aber nicht einmal Grandma kann das mit Sicherheit sagen. Jedenfalls kam es selbst als sie es schließlich beide gemerkt hatten nicht sofort zum Happy End. Wie gesagt, mein Dad hatte ein gewisses haariges Problem – was an sich kein Hindernis gewesen wäre (zumindest nicht für Mum), aber zusätzlich hatte er deswegen eben auch gewisse Hemmungen, weil er der Meinung war, als Werwolf zu gefährlich für eine ernsthafte Beziehung zu sein. Völliger Schwachsinn, wie sein gesamter Freundeskreis ihm wochenlang klarzumachen versucht hat, und irgendwann hat er es dann auch eingesehen. Geheiratet haben sie dann relativ kurzfristig und nur im Kreis ihrer engsten Freunde und Familienmitglieder. Aber Grandma meint, es war trotzdem sehr schön und rührend und alles.
Naja, und dann ist das Ministerium gefallen und Hogwarts wurde von Todessern übernommen und zu einer Art schwarzmagischen Schule umfunktioniert – genau zu der Zeit, als meine Mutter erfuhr, dass sie schwanger war. Nicht unbedingt das beste Timing… Mein Dad ist daraufhin ein bisschen ausgetickt und hat sich von seinen Selbstzweifeln wieder einholen lassen – von wegen, er könne seiner Frau und seinem ungeboren Kind (nämlich mir) unmöglich zumuten mit einem gesellschaftlich geächteten Werwolf zusammen zu leben. Er hat sie also verlassen und stattdessen versucht, Harry dazu zu überreden seine Hilfe bei seiner Mission anzunehmen. Der fand das gar nicht toll und hat meinem Dad erst mal so richtig die Leviten gelesen. Keine Ahnung, ob es das war oder ob er selbst zur Vernunft gekommen ist, jedenfalls ist er schließlich doch zu meiner Mutter zurückgekehrt.
Tja, und dann kam ich! Am 18. April erblickte ich das Licht der Welt – im Haus meiner Großeltern, da meine Eltern ja gesucht wurden und nicht einfach so ins St. Mungo’s spazieren konnten, um mal eben ihr Kind zu entbinden. Glücklicherweise gab es keine Komplikationen und alles ist gut gegangen (wenn man mal davon absieht, dass meine Mum eine ganze Nacht lang heftige Wehen ertragen musste... Grandma meint aber, dass jede Frau die Schmerzen sofort vergisst, wenn sie dann ihr Baby in den Armen hält). Es war ziemlich schnell klar, dass ich die Metamorphmagus-Fähigkeit meiner Mutter geerbt hatte, denn nicht einmal eine Stunde nach meiner Geburt habe ich schon meine Haar- und Augenfarbe verändert. Überhaupt sind meine Babyfotos eine witzige Angelegenheit, weil ich auf jedem irgendwie anders aussehe. Dafür hat sich das Werwolfsgen meines Vaters erst mal nicht bemerkbar gemacht, worüber alle ziemlich erleichtert waren. Mum und Grandma waren sich zwar später einig, dass ich in Vollmondnächten mehr gebrüllt habe als sonst, aber das war auch schon alles. (Inzwischen wissen wir ja, dass die Auswirkungen auf mein Leben auch später nicht sehr viel heftiger werden: Zwar schlafe ich bei Vollmond immer ziemlich schlecht und esse mein Fleisch am liebsten sehr blutig, aber das tun so manche „normale“ Menschen ja schließlich auch!)
Naja, und nur kurze Zeit später kam es in Hogwarts zum großen Showdown, und dieser letzte Kampf gegen die Todesser hat meine Eltern das Leben gekostet. Ursprünglich war nur mein Vater vor Ort, während meine Mutter bei mir zu Hause zurückblieb. Am Ende hat sie es aber nicht ausgehalten nicht Bescheid zu wissen und ist ihm gefolgt… Mich hat sie ihrer Mutter anvertraut, in dem Glauben ohnehin bald zurück zu sein. Tja, leider ist alles etwas anders gekommen. Mein Vater wurde von Antonin Dolohov im Duell getötet und Mum von ihrer Tante Bellatrix Lestrange, die ihr schon seit längerem auf den Fersen war. So wurde ich zur Waise… und von da an von meiner Großmutter aufgezogen. Ich kann nicht sagen, dass ich eine schwere Kindheit hatte – Grandma hat sich wirklich Mühe gegeben mir meine Eltern zu ersetzen, obwohl sie selbst völlig am Ende gewesen sein muss (Mann tot, Tochter tot, Schwiegersohn tot, das muss echt hart gewesen sein!). Aber ich kann mich nicht erinnern, dass sie jemals Schwäche gezeigt hätte. Wobei ich damals ja auch noch viel zu klein war um so etwas mitzukriegen… Naja, und Harry, mein Pate, hat seine Familie sofort zu meiner Familie erklärt. Und das, obwohl er selbst ebenfalls einen kleinen Sohn hatte! Aber dazu gleich mehr.


» Kindheit

Aufgewachsen bin ich im Haus meiner Großeltern, unter der strengen Erziehung meiner Großmutter. Eins gleich vorweg, eine rundgesichtige, rotwangige Bilderbuch-Oma, die Kekse backt und ihrem Enkel fast alles nachsieht, hatte ich nie. Was ich ihr aber nicht verübeln kann, immerhin musste Grandma für mich neben ihrer Rolle als Großmutter auch noch Mutter, Vater und Opa für mich sein. Das dürfte doch eine gewisse Herausforderung gewesen sein… Trotzdem ist Andromeda Tonks die liebevollste und warmherzigste Person, die ich kenne. Ich weiß gar nicht, wie ich ihr für all das danken soll, was sie für mich getan hat (und wie ich mich für all die Streiche und halsbrecherischen Aktionen entschuldigen soll, mit denen ich ihr das Leben schwer gemacht hab…).
Wie schon erwähnt, wurden die Potters zu meiner Ersatzfamilie. Für Harry, der selbst als Waise aufgewachsen und noch dazu mein Pate war, war das völlig selbstverständlich, und auch seine Frau Ginny scheint sich nie daran gestört zu haben. Dass ihr Sohn James in meinem Alter war, traf sich da ziemlich gut, zumindest aus unserer Sicht. Eigentlich waren wir wie Brüder, mit dem Unterschied, dass wir eben nicht verwandt waren… Wir haben schon im Sandkasten zusammen gespielt und uns als Kleinkinder angeblich sogar mal beim Essen gegenseitig mit Brei beworfen (da gibt’s ein Foto, daher weiß ich das – erinnern kann ich mich nämlich nicht mehr daran!). Überhaupt fangen meine Erinnerungen eigentlich erst da an, wo auch meine anderen beiden „Geschwister“ geboren waren. Albus kam eineinhalb Jahre nach James zur Welt und Lily noch mal ein Jahr später. Muss ganz schön anstrengend gewesen sein, drei (vier, wenn man mich dazu zählt) so kleine Kinder im Haus zu haben! Und grade James und ich waren ja nicht unbedingt die ruhigsten und bravsten… Sobald wir beide laufen gelernt hatten, gab es kein Halten mehr. Das ganze Haus musste kindergesichert werden, damit wir uns nicht verletzen konnten, da wir ständig versuchten alles zu erklimmen, was sich auch nur ansatzweise in Reichweite befand. Mit sechs Jahren bestand vor allem meine Lieblingsbeschäftigung darin, die Obstbäume im Garten zu erklimmen. Es war nur eine Frage der Zeit, bis ich mir irgendwann wirklich wehtun würde, und mit sieben war es dann soweit: Der Apfelbaum in Omas Garten war wohl doch etwas zu knifflig für mich, ich hatte mich irgendwo weit oben in eine Sackgasse manövriert und kam weder vor noch zurück. Zu stolz um jemanden um Hilfe zu rufen, versuchte ich trotzdem irgendwie wieder herunterzukommen, und das ging ein bisschen schief. Ich bin abgerutscht und etwa drei Meter tief gefallen, dabei hab ich mir tüchtig das Knie aufgeschlagen. Sonst ist mir zum Glück nichts passiert, aber der Schock hat mich eine ganze Weile von unseren Bäumen ferngehalten… Na ja, solche Erfahrungen hat wohl jeder irgendwann mal gemacht, oder?
Eine Muggelschule habe ich nie besucht, was unter anderem wohl daran lag, dass ich meine metamorphmagischen Fähigkeiten als Kind nie so ganz unter Kontrolle hatte. Ich meine, ich konnte meine Aussehensänderungen natürlich schon genau kontrollieren, das Problem war eher, dass ich meist nicht großartig darüber nachdachte und – schwupps – schon waren meine Haare blau, obwohl ich mich mitten in der nichtmagischen Bevölkerung aufhielt. Es war einfach zu riskant, und deshalb unterrichtete mich Grandma zu Hause. Ich glaube, es hat ihr sogar Spaß gemacht, obwohl ich bestimmt nicht der angenehmste Schüler war (viel zu zappelig und ungeduldig und faul – wozu langweilige Buchstaben üben, wenn doch draußen die Sonne scheint?). Aber es ist ihr trotz allem gelungen mir lesen, schreiben, rechnen und genügend magisches Allgemeinwissen beizubringen um mich später in Hogwarts durchschlagen zu können.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Kindern aus magischen Familien war meine erste tatsächliche Anwendung von Magie kein besonders großes Ereignis – immerhin wussten wir ja schon, dass ich magisch begabt sein musste, da ich sonst dieses metamorphmagische Gen (oder was auch immer dafür sorgt, dass ich mich verwandeln kann) nicht in mir tragen könnte. Keine Ahnung, wie genau das funktioniert, aber es kommt wohl nur bei Hexen und Zauberern vor. Passiert ist es jedenfalls, als ich es mit vier Jahren geschafft habe James‘ Spielzeug-Zauberstab in Flammen aufgehen zu lassen um ihm zu beweisen, dass der NICHT unbesiegbar ist. Keine Ahnung, wie ich das damals hinbekommen hab, ohne richtigen Zauberstab und alles… Ich meine, so etwas würde ich wahrscheinlich auch heute nach sechs Jahren Ausbildung nicht einfach spontan aus dem Ärmel schütteln können… Aber naja, damit war der Beweis endgültig erbracht.
So war es keine große Überraschung, dass ich mit elf Jahren eine Eule mit einer Einladung von der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei bekam. Ich war trotzdem total aufgeregt, als ich das heiß ersehnte Stück Pergament endlich in den Händen hielt und damit hundertprozentig sicher wusste, dass ich im Herbst auf die Schule gehen würde, die auch meine Eltern, Großeltern und Paten besucht hatten. Die Tatsache, dass James mit mir dort anfangen würde, steigerte die Vorfreude nur noch (ich glaube, in den letzten Wochen vor Schulbeginn ging ich der ganzen Familie wirklich, wirklich auf die Nerven)… Ich konnte es kaum erwarten, endlich mein langweiliges Zuhause hinter mir zu lassen und mich in dieses neue Abenteuer zu stürzen!


» Hogwarts

Natürlich lief mein Start ins Schulleben nicht ganz ohne Hindernisse ab. In all der Aufregung über neue Umhänge, Bücher und Haustiere, die angeschafft werden mussten, hatte ich nämlich überhaupt nicht bedacht, dass damit auch die Trennung von meiner Familie verbunden war, zumindest für einige Monate. Die Erkenntnis traf mich erst am Abreisetag so richtig – und plötzlich hätte ich am liebsten keinen einzigen Schritt vor die Tür unseres Häuschens in Winterslow gesetzt. Es würde doch bestimmt gar nicht auffallen, wenn ich einfach nicht dort auftauchte, bei so vielen Schülern… Aber Grandma kannte keine Gnade. Per Flohpulver reisten wir zu den Potters und von dort fuhren wir alle gemeinsam mit einem gewöhnlichen Muggelauto zum Bahnhof King’s Cross (Harry hatte das Fahrzeug magisch vergrößert, anders hätten wir nie unser ganzes Gepäck transportieren können). Schon der Weg zum Gleis 9 ¾ war ein kleines Abenteuer an sich, doch danach wurde es erst richtig aufregend. Ich hatte noch nie so viele Zauberer auf einen Haufen gesehen, alle ausgestattet mit Koffern und Katzen und Eulen, die unruhig in ihren Käfigen schrien. Meine Nervosität war sofort vergessen, so beschäftigt war ich damit, alles in mich aufzunehmen. Erst als es schließlich Zeit war mich von meinen Lieben zu verabschieden, kehrte meine Angst zurück. Ich wusste ja nicht, was mich in Hogwarts erwartete – würde ich dort willkommen sein? Würde ich im Unterricht mitkommen, Freunde finden, ins passende Haus eingeteilt werden? Letzteres war insgeheim wahrscheinlich meine größte Sorge, auch wenn ich versuchte mir das nicht anmerken zu lassen, schon gar nicht James gegenüber. Wäre er nicht gewesen, hätte ich vielleicht auch ein paar Abschiedstränchen verdrückt, doch er sorgte (wenn auch unwissentlich) dafür, dass ich mich zusammenriss und mich von den vielen neuen Eindrücken ablenken ließ.
Obwohl nie Langeweile aufkam, dauerte mir die Zugfahrt natürlich viel zu lange, doch als wir schließlich in den kleinen Bahnhof in Hogsmeade einfuhren, verstummte meine große Klappe ziemlich schnell wieder. Viel zu beeindruckt war ich von unserem Transport, der in kleinen selbstfahrenden Booten vonstatten ging, und vor allem vom ersten Anblick des mächtigen Schlosses. Glücklicherweise war ich keineswegs der Einzige, der von diesem Empfang eingeschüchtert war, in den Augen ausnahmslos aller Erstklässler lag Ehrfurcht (die ich im Übrigen heute noch empfinde, wenn wir mit den Kutschen auf Hogwarts zusteuern).
Die Einführungsfeier habe ich nur noch verschwommen in Erinnerung… Ich weiß noch, dass ich total aufgeregt war und kaum stillhalten konnte, während nach und nach die ersten Namen aufgerufen wurden. Da man von den Worten, die der Sprechende Hut an die jeweiligen Schüler richtete, ohnehin nichts hören konnte, vertrieb ich mir lieber die Zeit damit die Große Halle zu studieren und hätte darüber beinahe meinen eigenen Einsatz verpasst. „Lupin, Theodore“ wurde dann aber ganz schnell und unkompliziert zu einem Gryffindor gekürt und durfte sich zu seinen künftigen Hauskameraden an den Tisch setzen. Dass James keine fünf Minuten nach mir ebenfalls freudig bei den Löwen aufgenommen wurde, machte den Start in mein Schulleben perfekt.
Tja, so fing meine Zeit auf Hogwarts an, und inzwischen stehe ich schon vor meinem siebten und letzten Schuljahr. Ich hatte schöne und schwere Zeiten hier, habe gelacht und geweint… Ich habe wie besessen für meine ZAGs gebüffelt um es in die notwendigen UTZ-Kurse zu schaffen, damit ich meinen Traum Auror zu werden nicht aufgeben musste (das einzige Mal, dass ich mich wirklich für die Schule abgekämpft habe). Ich habe über all die Jahre eine beste Freundin behalten, neue Freunde gefunden und am Ende meines vierten Schuljahres ein Mädchen kennengelernt, das ich inzwischen seit über zwei Jahren meine feste Freundin nennen darf. Ich habe mich mit meinen „Geschwistern“ zerstritten und wieder versöhnt; habe zahlreiche Schulregeln gebrochen, nicht ganz so viele Strafarbeiten abgeleistet und den einen oder anderen Heuler von meiner Großmutter in Empfang nehmen müssen. Ich kann nicht behaupten, dass mein Leben hier immer ein Honigtopf gewesen wäre, aber alles in allem hatte ich doch eine tolle Zeit. Es ist richtig schade, dass meine Schulzeit bald schon zu Ende sein wird… Ich meine, klar freue ich mich darauf, in die „richtige“ Welt entlassen zu werden und mich dort zu beweisen. Aber Hogwarts wird mir auch ganz schön fehlen, nicht nur das Schloss sondern vor allem auch die Leute, die mit mir dort waren. Natürlich verspricht man sich hoch und heilig in Kontakt zu bleiben, aber im Grunde weiß doch jeder, dass das meistens nicht klappt... Ich habe einfach Angst davor, dass wir in alle Winde verstreut werden und ich meine Freunde kaum bis gar nicht mehr zu Gesicht bekomme. Ich will nicht aus der Zeitung erfahren müssen, dass mein ehemals bester Freund heiratet oder Ähnliches… Aber naja, um das zu verhindern, werde ich mich wohl auch selbst an der Nase nehmen müssen. Vorläufig will ich mein letztes Schuljahr in vollen Zügen genießen, zumindest so lange, bis die UTZ-Prüfungen uns alle in Beschlag nehmen. Und was dann kommt, wird sich zeigen…


Sonstiges

2. Charas:
Joon Kyu Hwan

Weitergabe von Steckbrief und Set nach einer Abmeldung?:
ja

Ich bin mindestens 12 Jahre alt:
ja

Codewort:
/edit by Rose

Ich habe die Regeln gelesen und akzeptiere sie:
ja
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Rose Weasley

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Charakter der Figur
Alter: 14'Jahre
Klasse: 4
Position: Hüterin'Quidditch

BeitragThema: Re: Ted Remus Lupin   Sa Jul 09, 2011 1:45 am

    Der Steckbrief ist in soweit okay, aber... Und jetzt kommt echt das große Aber, was mich daran hindert die ein WOB zu geben...
    Teddy Lupin ist bereits erwachsen! Das letzte Kapitel im siebten Buch spielt am 1. September 2017 und unser RPG spielt im Jahr 2020...

_________________
Rose Weasley || 12 Jahre || Gryffindor || 4. Klasse



Goose Aufgabe: "Verpasse Scorpius eine Ohrfeige!"
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Ted Remus Lupin
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